Nach dem schönen Tag in Nassau gab es am dritten Tag unserer Kreuzfahrt eine Enttäuschung – der geplante Landgang in Castaway Cay – eine Disney-eigenen Bahamas-Insel, die zum Badeparadies ausgebaut war – musste leider aufgrund des stürmischen Wetters ausfallen, das Schiff konnte einfach nicht dort anlegen. Schade zwar, aber da bisher alles so perfekt gelaufen ist, durfte auch mal etwas schief gehen. dafür wurde flugs ein Ersatzprogramm an Bord zusammengezimmert, der Tag war also in keinem Fall langweilig – und zwischendurch ein wenig Beine hochlegen war nach den ereignisreichen Tagen vorher auch nicht das verkehrteste.
Dann stand auch schon der letzte Abend an – sowohl die abendliche Show wie auch das essen verdienten sich noch einmal Bestnoten. Das Wetter hingegen tat an diesem Abend alles, um sich unbeliebt zu machen – der Wind erzeugte einen Seegang, der seinesgleichen suchte. Wie uns unsere Frühstückskellner am nächsten morgen berichteten, waren alle am Abend eingedeckten Tische aufgrund des Seegangs am nächsten morgen wieder leer…aber Scherben bringen ja bekanntlich Glück
Nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es denn Abschied nehmen von der Disney Dream. In Cocoa Beach nahmen wir unseren Mietwagen für den letzten teil der Reise in Empfang. Da das Wetter sich noch nicht so erholt hatte, beschlossen wir , direkt nach Orlando zurück zu fahren. In Wendy`s Burgerschmiede wurde übers hauseigene W-lan Netz eine Unterkunft in Orlando gebucht – 50 Dollar für ein Doppelzimmer im Ramada Hotel Orlando – wenn man das Hotel nicht kennt, hört sich das wirklich gut an…
Nachdem wir Quartier bezogen hatten ging es in die City von Orlando. Seltsam, dies amerikanischen Städte. dadurch das Einkäufe in mammuteinkaufszentren getätigt werden, fehlen die uns vertrauten Einkaufsstrassen und Fußgängerzonen fast vollständig. Abends gab es denn noch einmal typische Südstastenküche. nach einer Familienpackung Onion-Rings gönnte ich mir Rippchen aus dem Smokerofen mit Whiskey – Barbecue Sauce, dazu noch 2 kleine Filetsteaks…mjam. Die Auswahl aus 14 verschiedenen gezapften Bieren war sicherlich auch kein Nachteil
Am nächsten Morgen bewies unser Hotel uns, das man ein Frühstücksbuffet auch richtig schlecht machen kann. Pappteller und Plastikgeschirr in einem Hotel sind wirklich grauenvoll.
Da wir noch reichlich Zeit hatten, bis unser Flug ging, statten wir dem Boardwalk – einem kleinen Shoppingzentrum in Disneyworld, wunderschön an einem See gelegen – einen letzten Besuch ab. Anschließend ging es denn zum Flughafen.Auf der Fahrt dorthin machten wir uns Gedanken, ob es lange dauern würde, bis wir den wagen abgegeben hatten und alles abgewickelt war. Letztlich war alles genial einfach…am Flughafen gab es ein Parkhaus nur zur Rückgabe von Mietwagen – dort wird man denn in den Bereich gelotst , der zur gewählten Autovermietung gehört. Kaum in diesem Bereich angekommen, sprang bereits eine Dame auf uns zu, scannte das Auto, um dann nach kurzem ablesen ihres Tablett-PC hocherfreut “welcome Mr. Lautenbach” zu schmettern. Nach 2 Minuten war die ganze Rückgabe abgewickelt – perfekt.
Am Check-In Schalter von Virgin Atlantic dann die nächste frohe Botschaft – im Gegensatz zum Hinflug waren diesmal noch Extra-legroom Seats für uns verfügbar. Für 50 Dollar pro Person gönnten wir uns diesen Luxus. An Bord war auch sofort klar, das sich die Investition gelohnt hat – es war ein Riesenunterschied vom Platzangebot. Da unser Flugzeug – ein Airbus A330 -nagelneu war, verfügte er über ein Entertainment System vom allerfeinsten. Ca 50 verschiedene Filme auf Abruf an jedem Platz verfügbar, Steuerung über Touchscreen im Sitz, dazu diverse Videospiele, Musikvideos, News, Internetanschluss und Telefon via Satellit – da verging die Zeit wirklich wie im Flüge.
Morgens um 9 Uhr Ortszeit kamen wir in Manchester an. Da unser Weiterflug erst Abend anstand, haben wir die Zeit genutzt, uns Manchester etwas anzusehen. In der City gönnen wir uns ein Original English Breakfest – dieses Rührstück mit Speck, Bohnen , Spiegeleiern und gegrillte Tomate. Anschließend ging es denn mit der Bahn nach Old Trafford, die Heimstätte von Manchester United. Ich glaube, mir hat der Besuch des Fußballmuseums dort und die Besichtigung des Stadions geringfügig mehr Spaß gemacht als Holger
Irgendwann war es denn soweit, die letzte Etappe stand an, und um 21 Uhr Ortszeit trafen wir in Hannover ein. Nach 32 Stunden ununterbrochenem wachsein ein schönes Gefühl, wieder zuhause zu sein.
Und das war er denn – unser Traumurlaub 2011. Ich muss glaube ich nicht erwähnen, wie gut es uns gefallen hat:-)
Wer lust hat, sich noch ein paar Bilder anzuschauen, ist herzlich eingeladen, in nächster Zeit auf meiner Homepage – www.franklautenbach.de – vorbei zu kommen – wird sicher ein paar Tage dauern, dafür gibt sicher sehenswerte Bilder.
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