Happy Halloween

Auch wenn Halloween noch etwas entfernt ist, ist das Magic Kingdom schon bestens vorbereitet. Viel Deko ist zu sehen, die Süsswarenläden haben viele Kreationen im Halloweenstil und mehrmals in der Woche findet „Mickeys not so scary Halloween Party“ statt. Klar, das wir auch einen Abend an diesem speziellen Event teilgenommen haben. Neben einer tollen Parade, speziellem Feuerwerk und viel gute Unterhaltung gab es die Gelegenheit, beim „trick or treat “ die Süsswarenbestände aufzustocken – stolze 3 KG brachten wir abends nach hause 😄

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It’s magic

Da ist sie wieder, die geliebte Disney Magie. Unser wunderschönes Hotel lässt jeden Tag schon schön beginnen, sei es nun bei der morgendlichen Laufrunde – eine 6 KM Runde auf dem Hotelareal ist kein Problem – oder beim Besuch des Schwimmbades – es ist einfach toll hier. Heute Morgen gab es sogar einen Wettlauf durch die Anlage, klar das ich dabei war 🙂 

Und natürlich ist es auch in den Parks wunderschön – vieles kann man mit Worten gar nicht beschreiben, darum lasse ich hier einfach ein paar Bilder sprechen:
Morgen geht es zur Halloweenparty – darüber und über die zahlreichen kulinarischen Highlights, schreibe ich beim nächsten mal. 

Der Spuk ist vorbei

So, endlich ist das Irma-Theater vorbei. Im Ressort sind die aufräumarbeiten in vollem Gange und so wich ich Disney kenne, wird morgen nichts mehr an die blöde Sturmtante erinnern. Richtig so 🙂 

Besuch von Irma

Da war er nun, der Tag, an dem Hurrikan Irma bei uns vorbei kommen sollte. Auch heute war wieder alles bestens vorbereitet. In der Hotelhalle gab es reichlich Entertainmentmöglichkeiten, für Verpflegung war gut gesorgt. Kurios dabei, das einem Wasserflaschen – die hier palettenweise rumstanden – regelrecht aufgedrängt wurden, während im restlichen Florida die Supermärkte nur leere Wasserregale hatten. 


Obwohl Irma mittags noch weit entfernt war, regnete es seit Stunden heftig , daz war es auch bereits recht windig. Genau das richtige Wetter für mich, um eine kleine Laufrunde z gehen. Selten so oft so komisch angeschaut worden 🙂 


Ab dem frühen Abend hieß es denn „Ausgangssperre“. Der Sturm nahm immer mehr zu und wir waren doch recht froh, ein ziemlich gut geschütztes Appartment zu haben. Insgesamt sind wir aber bisher wohl gut davon gekommen. Momentan ist es 23 Uhr Ortszeit, in 2-3 Stunden ist das Zentrum es Hurrikans auf unserer Höhe – aber vermutlich um einiges weiter westlich,so dass es hier wohl nur nochmal etwas lauter wird. Mehr sorgen macht mir da derzeit der extreme Dauerregen – wenn das so weitergeht, können wir morgen zu unserem Auto schwimmen. Hoffen wir mal das beste. 

back home 

Wie ich ja im letzten Bericht geschrieben habe, haben unsere Freunde Dan & Amanda alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass wir schon 2 Tage früher im Disney Ressort anreisen konnten. Also machten wir uns auf den Weg von Tampa nach Orlando. Entgegen meiner Befürchtungen waren die Highways recht leer, so dass die Fahrtzeit überschaubar war. Nach einem kurzen Abstecher nach Celebration, einem von Disney gestaltetem Wohnviertel, war er da, derMoment der mich immer wieder glücklich macht: die Fahrt durch den „Walt Disney World“ Bogen.

Wir wurden im AllStar Movie Hotel einquartiert – lustigerweise hatten wir uns ohnehin vorgenommen, uns dies einmal anzuschauen. Das die beiden Übernachtungen schon bezahlt waren, überraschte uns sehr – Danke an Amanda & Dan, es ist großartig, Freunde wie euch zu haben. 

Die nächste Überraschung gab es dann von Disney. Da unsere Eintrittskarten für die Parks ja erst ab Sonntag gültig waren, schenkte man uns mal eben 2 x 2 Tageskarten für alle Parks, normal kosten eine davon mal eben 190 Dollar. Also ging es natürlich gleich los nach Epcot, schließlich hatten wir eine wichtige Mission zu erfüllen: Unser Patenkind Franka hatte uns ein selbstgemaltes Bild von den Prinzessinnen Anna und Elsa mitgegeben, dass wir den beiden übergeben sollten – und welcher Tag war dafür besser geeignet, als Frankas Geburtstag ? 

Am Abend gab es denn ein weiteres Highlight. Nach einem weiteren vergeblichen Versuch, im Supermarkt Wasser zu kaufen, ging es zum Abendessen nach Orlando ins TonyRomas, meinem absoluten Lieblingsrippchendealer. Lecker wars 🙂

Am Samstag gingen wir denn erstmal an die Rezeption des Saratoga Springs Hotel, hierhin wollten wir ja am Sonntag umziehen. Eigentlich wollten wir ja nur fragen, ab wann wir Einchecken können – aber unsere simple Frage setzte gleich die halbe Rezepzionsmannschaft in Bewegung – ein Umzug am Sonntag wäre viel zu gefährlich, da am Abend ja Irma hier aufschlagen sollte. Ob wir denn nicht jetzt schon umziehen wollten ? Sie würden auch sofort ein Zimmer für uns frei machen. Ein nettes Angebot – und auch vom normalerweise erheblichen Preisunterschied zwischen den Hotels mussten wir nur einen Bruchteil bezahlen. Also schnell zurück, die Koffer gepackt und in ein  wunderschönes Appartment umgezogen.

Dann ging es los in unseren Lieblingspark, das Animal Kingdom. Hier gab es seit einigen Wochen ganz neu das Avatar Land – fantastisch, wie man es geschafft hat, die schönen Bilder aus dem Film hier umzusetzen. 

Anschließend ging es auf Safari, diese Fahrt mit dem Gelände LKW durch die Savannenlandschaft ist immer ein tolles Erlebniss.


Da die Parks bereits am Nachmittag geschlossen wurden um alles sturmfest zu machen , ging es um Abendessen nach Disney Springs, das ist so eine Shopping und Restaurant Area, ganz in der Nähe  unseres Hotels gelegen, so dass wir direkt mit dem Transportboot im Restaurant vorfahren konnten 🙂  Nach einem extrem leckeren Essen ging es zurück ins Hotel, wo bereits eine „Sturm-Party“ am laufen war. Wirklich sensationell wie man sich bemühte, gar keine Langeweile oder trübe Gedanken aufkommen zu lassen. 


Lustig anmutend fand ich, wie man die Geschäfte hier mit Sandsäcken vor dem Wasser schützen will. Im Fernsehen hört man seit Tagen nur von meterhohen Flutwellen, die erwartet werden….


Sehr schön übrigens auch die Dame, die mir abends entgegen kam als ich gerade einen großen Karton Budweiser aus dem Auto ins Appartment brachte. Sie blieb kurz stehen, lachte mich an und sagte „I like your priorities“ 🙂 Naja…wir hatten schließlich ein bis zwei Tage Ausgangssperre vor uns.

Unterwegs mit Irma

Nach einem deftigen Frühstück bei Roasters’n’Toasters ging es denn los in Richtung Florida Keys. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wälzte sich eine unendliche Karawane von Autos mit Booten oder Wohnwagen im Schlepp in Richtung Festland- die ersten Besucher, die vor Hurrikan Irma flüchteten.Die Fahrt über den Overseas Highway war großartig – so schön hatte ich mir das ganze nicht vorgestellt. Schade nur, das das ganze dadurch getrübt wurde, das überall am Straßenrand Hausbesitzer die Fenster ihrer Häuser mit großen Holzplatten zunagelten. 

Auf Key West angekommen, fanden wir schnell genug ein Hotel, um noch genug vom Abend übrig zu haben. Wenn wir schon nur so kurz dableiben könnten, wollte ich doch wenigstens den Sonnenuntergang an der Sunset Pier genießen. Wie ich es mir vorgestellt hatte, saßen wir mit einem leckeren Cocktail in der Hand am Wasser und sahen dem wunderschönen Sonnenuntergang zu. Alleine dafür hat sich die Fahrt gelohnt.  Einen leckeren Absacker gab es denn im Sloppy Joes, angeblich die damalige Stammkneipe von Hemmingway dort. Sehr speziell in diesem Laden ist es, das jeder Gast dort einen Gruß auf  einen Dollarschein schreiben kann und dieser an die Decke gepinnt wird. Im Laufe der Jahre hat das erste ne stattliche Sammlung ergeben. Der neueste Schein trug übrigens die Botschaft „Fuck you Irma“ 🙂 . 

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, ab 7 Uhr begann die Evakuierung der Keys für Touristen. Schade, alles von dem was wir auf den Keys machen wollten klappte so zwar nicht, aber zumindest für einen Abstecher auf „meiner“ Insel blieb noch Zeit. 

Was auf den Keys auffiel, waren die langen Autoschlangen an den Tankstellen – aber da denkt sich ja niemand etwas bei….

Gegen Mittag waren wir wieder auf dem Festland und steuerten die Everglades an. Wenn schon unsere Kanu-Tour dank der blöden Irma nicht stattfinden konnte, wollten wir doch zumindest auf eigene Faust den Nationalpark erkunden. Nach einem atemberaubenden Kontakt mit dem hiesigen Mosquito-Spray ging es los auf die 130 Meiln lange Rundfahrt. Waren es am Anfang die Mosquitos, die uns zeigten,dass wir in den Everglades waren, wurden die Tiere zum Ende des Rundkurses doch etwas größer….schön übrigens, das extra darauf hingewiesen wid, zu den Alligatoren 4,5m Abstand zu halten, wenn die Wege nur 2 m breit sind…

Nach erfolgreicher Hotelsuche standen denn noch 2 Pflichtübungen auf dem Programm: Tanken und  paar Flaschen Wasser kaufen . Eigentlich kein Problem – aber hier war gerade alles anders. Die ersten Tamkstellen hatten gar kein Benzin mehr, die nächsten ewige Warteschlangen. Nu ja, irgendwann war der Tank voll und es ging weiter in den Supermarkt. Leere Getränkeregale somit das Auge blicken könnte. Ich glaube, hier wurde es uns das erste mal bewusst,wie ernst die Lage doch ist. Das in unserem Hotel bereits ein Großteil der Fenster mit Wellblech verbarrikadiert war, machte es nicht besser. 
Also gab es heute eine Planänderungen: Es ging weit in den Norden bis Tampa. Der Strandausflug auf dem Weg fiel leider flach, da auch hier schon erste Evakuierungen anliefen. 

Große Sorgen machten wir uns über den Sonntag. Ausgerechnet unser Anreisetag in Disneyworld wir der Tag sein, an dem der Hurrikan Orlando erreicht. Wer möchte an einem solchen Tag schon draußen unterwegs sein? Aber Gottseidank hat man ja liebe Freunde in den USA – Dan und Amanda haben sich drum gekümmert, das wir ab morgen schon Unterschlupf im Disney Ressort gewährt bekommen. Das fühlt sich doch sicher an 🙂

Neues aus Miami

Wow, was waren das für coole Tage in Miami – die Stadt hat es uns wirklich angetan. Am erste Morgen begann der Tag für mich mit einem Strandläufer, anschließend gab es in einem uralten Café ein  leckeres Frühstück.


Da das Wetter großartig war, legten wir erstmal einen Strandtag ein – um es kurz zu machen, es war einfach herrlich. Abends bummelten wir denn über den Ocean Drive – Wahnsinn, was für schöne Häuser und was für verrückte Gefährte man dort zu sehen bekam. 
Am Montag machten wir uns denn auf, South Beach mit dem Leihfahrrad zu erkunden. Ersteinnal stand einBesuch im T-Mobil Store an – was für ein Hallo, als ich mich als Kollege aus Deutschland zu erkennen gab. 

Danach stand ein Besuch beim Holocaust Memorial auf dem Programm – die deutliche Sprache, mit der diese Plastik sprach, war sehr bedrückend – so etwas hätte ich mir in Berlin gewünscht.

Weiter ging es mit dem Rad nach Miami Downtown- krass, wie viele verschiedene Gesichter diese Stadt hat. Abends gab es denn das wohl leckerste mexikanische essen, das ich bisher genießen durfte – und das, obwohl es doch eher ein Fast – Food Restaurant war.

Abends hörten wir denn das erste mal von Hurrikan Irma. Die gute hatte offenbar vor, unsere Urlaubspläne gehörig durcheinander zu wirbeln. Das Miami Beach evakuiert werden sollte, betraf uns ja nich wirklich, schließlich wollten wir Dientag auf die Keys fahren und dort bis Donnerstag blieben. Dummerweise wurde im Laufe des Abends beschlossen, dass die Florida Keys bereits ab Mittwoch für Besucher geräumt werden. Also blieb uns nur ein Tag dort – aber ich kann euch heute schon verraten, dass sich dieser eine Tag gelohnt hat 😀 – schaut bald mal wieder rein, um den Rest zu erfahren.